Noch Plätze frei für Lichtmacherführungen

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Noch Plätze frei für Lichtmacherführungen

Am 9. und 24. Februar 2018 – Amt für Stadtmarketing, Kultur und Tourismus nimmt Anmeldungen entgegen

Für die Lichtmacherführungen, die am Freitag, 9. Februar, und am Samstag, 24. Februar, stattfinden, sind noch Plätze frei. „Wir nehmen unter der Telefonnummer 05422/965-311 gern weitere Anmeldungen entgegen“, sagte Iris Schriever vom Amt für Stadtmarketing, Kultur und Tourismus der Stadt Melle. Beide Toren beginnen ihren Angaben zufolge um 19 Uhr vor dem historischen Rathaus am Markt in Melle-Mitte.

Er kennt sich bestens mit der Meller Stadtgeschichte aus: Lichtmacher Bernd Meyer.Er kennt sich bestens mit der Meller Stadtgeschichte aus: Lichtmacher Bernd Meyer.© Stadt Melle„Ihr Leut’ im Städtchen, lasst euch sagen, die Glock am Turm ist elf. Nicht lang, so wird es wieder tagen, drum auf, und geht zu Bett!“ Seit dem Sommer 2011 wartet die Stadt Melle mit dem touristischen Angebot in Form der Lichtmacherführungen auf, die sich auch für die heimische Bevölkerung als äußerst interessant erweisen. Zusammen mit Interessierten unternimmt der Heimatkundler Bernd Meyer aus Gesmold eine spannende Entdeckungsreise in längst vergangene Zeiten. Ein Angebot, das bei den Teilnehmern auf große Resonanz stößt.

Um im wahrsten Sinne Licht in dieses Dunkel der Geschichte zu bringen, hat sich Bernd Meyer bereits vor einiger Zeit mit einem besonderen Amt aus dieser Zeit befasst: dem Lichtmacher. Der Lichtmacher sorgte vor ungefähr 200 Jahren Nacht für Nacht dafür, dass zahlreiche Öl-Leuchten in der Stadt zu vorgerückter Stunde Licht spendeten und für Sicherheit sorgten. Auch hatte er stets Freude daran, interessierten Menschen die Stadt zu zeigen und Geschichten darüber zu erzählen. Mit seinem außergewöhnlichen Outfit, einem profunden Fachwissen und nicht zuletzt mit brillanter Rhetorik fasziniert der weithin bekannte Heimatfreund „sein" Publikum und vermittelt dabei Jung und Alt auf anschauliche Weise Meller Heimatgeschichte in Vollendung, aufgelockert durch einige Scherze und Anekdoten am Rande.

Meldung vom 06.02.2018