Meller Kulturherbst 2017 mit nahezu 4.000 Besuchern

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Meller Kulturherbst 2017 mit nahezu 4.000 Besuchern

Stadt Melle führte erstmalig Erhebung zu den Besucherzahlen durch

Der Meller Kulturherbst 2017 fand eine hervorragende Resonanz. „Die 28. Auflage der Reihe umfasste mehr als 30 Einzelveranstaltungen, die insgesamt 3.718 Besucher in ihren Bann schlugen“, teilte Stadtsprecher Jürgen Krämer mit. Das habe eine detaillierte Erhebung ergeben, die erstmalig seitens des Kulturbereichs im Amt für Stadtmarketing, Kultur und Tourismus erstellt wurde.

Als Besuchermagnet entpuppte sich auch das Festkonzert, das die Blechbläser-Formation „Harmonic Brass“ anlässlich des Reformationsgedenkens in der Bueraner St.-Martini-Kirche gab. © „Harmonic Brass“© „Harmonic Brass“Als am stärksten frequentierte Veranstaltung erwies sich das Konzert „Freiräume“, das im Rahmen der 31. Niedersächsischen Musiktage von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung mit freundlicher Unterstützung der Kreissparkasse Melle in der St.-Matthäus-Kirche in Melle-Mitte ausgerichtet wurde. Hier verzeichneten die Veranstalter 600 Besucher.

Ebenfalls sehr erfolgreich verlief der große Chorabend „Ton in Ton“, der im Forum Melle 450 Sänger und Besucher bei fröhlichem Gesang und ausgezeichneter Stimmung vereinte. Einen ähnlichen Publikumsandrang erlebte das Konzert, das Ute Freudenberg in der St.-Martini-Kirche zu Buer gab – und zwar unter Beteiligung von 420 Besuchern. Als Publikumsmagnet entpuppte sich auch das Festkonzert, das die Blechbläser-Formation „Harmonic Brass“ anlässlich des Reformationsgedenkens in der Bueraner Martini-Kirche gab. Diesen Kulturgenuss erlebten 380 Gäste. Auf 350 Besucher kam dagegen die A-Cappella-Sensation „Sjaella“, die ebenfalls in der St.-Martini-Kirche gastierte.

„Wir legten beim vergangenen Kulturherbst erneut Wert darauf, die einzelnen Veranstaltungen an verschiedenen Orten in der Flächenstadt Melle stattfinden zu lassen“, machte Krämer deutlich. Beispielsweise in der St.-Matthäus-Kirche, im Festsaal, im Forum, im Automuseum „Geschichte auf Rädern“, in der Alten Stadthalle, in der „Insel der Künste“ und in der Stadtbibliothek in Melle-Mitte, im Kulturzentrum „Wilde Rose“ in Altenmelle, in der St.-Martini-Kirche zu Buer, im Bio-Café im Orangenhaus auf Schloss Gesmold, im Hallmannschen Haus beziehungsweise in der Marienkirche in Oldendorf und im „Fachwerk 1775“ in Wellingholzhausen.

Außerdem, so der Stadtsprecher, sei es den Organisatorinnen Maren Kleine-König und Astrid Voß wichtig gewesen, im Programm des Kulturherbstes Vielfalt abzubilden – von Konzerten über Komödie, Film und Kabarett bis hin zu literarischen Veranstaltungen. „Besonders angetan sind wir von der Tatsache, dass der Kulturherbst nicht nur von professionellen Ensembles, sondern gerader vor Ort in Melle auch von vielen Ehrenamtlich Tätigen getragen wird“, erläuterte Krämer. Ihnen gelte ein ganz besonderer Dank.

Meldung vom 26.01.2018