Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (Sozialhilfe)

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Ansprechpartner/in

 Standort

Frau M. Feind
Schürenkamp
49324 Melle
E-Mail: m.feind@stadt-melle.de
Telefon: 05422 965-238
Telefax: 05422 965-325

Öffnungszeiten:
Mo.: 08.00 - 12.30 Uhr, 14.00 - 16.00 Uhr
Do.: 08.00 - 12.30 Uhr, 14.00 - 18.00 Uhr
Fr.: 08.00 - 12.30 Uhr



 Standort

Frau K. Stobbe
Schürenkamp
49324 Melle
E-Mail: k.stobbe@stadt-melle.de
Telefon: 05422 965-236
Telefax: 05422 965-325

Öffnungszeiten:
Mo.: 08.00 - 12.30 Uhr, 14.00 - 16.00 Uhr
Do.: 08.00 - 12.30 Uhr, 14.00 - 18.00 Uhr
Fr.: 08.00 - 12.30 Uhr



 Standort

Frau T. Schmihing
Schürenkamp
49324 Melle
E-Mail: t.schmihing@stadt-melle.de
Telefon: 05422 965-237
Telefax: 05422 965-325

Öffnungszeiten:
Mo.: 08.00 - 12.30 Uhr, 14.00 - 16.00 Uhr
Do.: 08.00 - 12.30 Uhr, 14.00 - 18.00 Uhr
Fr.: 08.00 - 12.30 Uhr



 Standort

Herr K. Kugler
Schürenkamp
49324 Melle
E-Mail: k.p.kugler@stadt-melle.de
Telefon: 05422 965-235
Telefax: 05422 965-325

Öffnungszeiten:
Mo.: 08.00 - 12.30 Uhr, 14.00 - 16.00 Uhr
Do.: 08.00 - 12.30 Uhr, 14.00 - 18.00 Uhr
Fr.: 08.00 - 12.30 Uhr




Allgemeine Informationen

Wenn Ihre Einkünfte im Alter (Rente) oder bei voller Erwerbsminderung nicht für den notwendigen Lebensunterhalt ausreichen, können Sie die Grundsicherung beantragen.

Die Leistungen sind bestimmt zur Sicherstelung der Grundbedürfnisse des täglichen Lebens, wie Ernährung, eine angemessene Unterkunft, Bedürfnisse des täglichen Lebens, Heizung und Haushaltsenergie. Die dahingehenden Bedarfe werden mit Ausnahme der Unterkunfts- und Heizkosten von den Regelsätzen erfasst. Diese beinhalten ebenso Anteile für Hausrat und Bekleidung.

Darüber hinausgehende Einzelbeihilfen kommen nur in eingeschränktem Umfang in Betracht. Um den Bedarf eines Leistungsberechtigten zu ermitteln, sind zunächst die so genannten Regelsätze zugrunde zu legen. Im Zuge der Reform des Sozialhilferechts ab 01.01.2005 wurden diese erhöht und decken nunmehr auch alle Einzelbedarfe, die in der Vergangenheit im Rahmen der Hilfe zum Lebensunterhalt durch Beihilfen aufgefangen wurden, mit ab.

Diesem Regelbedarf werden die (angemessenen) Unterkunfts- und Heizkosten sowie mögliche Mehrbedarfe wegen

  • Schwerbehindertenausweis mit Merkmal "G",
  • Schwangerschaft,
  • Alleinerziehung von Kindern,
  • kostenaufwendiger Ernährung

zugeschlagen.

Ferner sind Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge berücksichtigungsfähig. Während bei der Hilfe zum Lebensunterhalt noch Vorsorgeleistungen für das Alter angerechnet werden, kommt dies bei der Grundsicherung nicht in Betracht.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Sozialamt der Stadt Melle. Dort erhalten Sie auch eine Beratung.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Personalausweis
  • Belege über Ausgaben: Mietvertrag oder Hauslasten (jeweils mit Baujahr und Größe der Wohnung), Belege über Gas-/Wasser-/Stromabrechnung, Versicherungen (Policen und Beitragsrechnungen), wie z. B. Hausrats-, Haftpflicht-, Lebens-, Sterbeversicherung, evtl. Beitragsrechnungen über freiwillige Kranken- und Pflegeversicherung, etc.
  • Einkommensbelege, z. B. Rentenbescheid, Arbeitslosengeld II Bescheid, Wohngeldbescheid, Lohnabrechnung, etc.
  • Belege über Vermögen: Kontoauszüge der letzten 3 Monate, Sparbücher, Festgeldkonten, Wertpapierkonten, Grundbuchauszug, etc.

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen keine Gebühren an.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Leistungen der Grundsicherung beginnen mit der Antragstellung. Für Zeiträume vor dem Antrag gibt es keine Nachzahlungen.

Die Grundsicherungsleistung wird regelmäßig für 12 Kalendermonate bewilligt und dann überprüft.

Ändern sich im Bewilligungszeitraum die persönlichen oder finanziellen Verhältnisse, sind die Änderungen mitzuteilen. Erhöhte Leistungen werden frühestens vom Ersten des Monats gezahlt, in dem die Änderungsmitteilung erfolgt ist. Deshalb ist es wichtig, Änderungen, wie beispielsweise eine Mieterhöhung, sofort mitzuteilen.

Anträge / Formulare

Die notwendigen Antragsunterlagen erhaltenSie beim Sozialamt der Stadt Melle

Was sollte ich sonst noch wissen?

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Websites der Deutschen Rentenversicherung.

  • Sie haben nur einen Anspruch, soweit Sie als Einzelperson nicht über ein Vermögen in Höhe von 2.600 € oder als Ehepaar in Höhe von 3.214 € verfügen.